HPU Nährstoffmangel als Ursache für Endometriose, PMS, Histaminintoleranz, ADHS, Depression?

Hallo in die Runde!

Kennt ihr HPU (Hämopyrrollaktamurie)?

Es klingt so simpel, dass ein Nährstoffmangel all diese o.g. Diagnosen uvm begünstigen kann.

Kann es wirklich so einfach sein? Vor allem Frauen leiden oft darunter.

Es fehlen v.a. B6, Zink, Mangan, folglich können viele andere wichtige Nährstoffe wie z.B. Eisen auch nicht richtig aufgenommen werden.

Ich habe so viele Allergien, auch oft Probleme mit Histaminüberschuss (habe ich aber soweit im Griff), Erschöpfung, ich bin blass und dauermüde, Schlafprobleme, Konzentrationsschwierigkeiten, PMS und Menstruationsschmerzen, rez. Depressionen,

Kurzum: ich nehme so viele Medikamente, darunter mehrfach Ritalin am Tag, Antidepressiva, Schmerzmedis, Antiallergika usw.

Habe auch Darmkuren mit Omnibiotic-Produkten und Kijimea meine Versuche hinter mir, es bringt irgendwie nichts.

Vitamin D und Eisen substituiere ich seit Monaten, die Werte sind grade mal an der unteren Grenze, wow. Höher schaffe ich nicht. Auch Eisen-Infusionen kommen nicht in meinen Zellen an.

Und auch Omega3 Produkte nehme ich seit einigen Monaten, keine merkliche Besserung.

Das frustriert mich sehr und nimmt mir die Motivation. Ich habe das Gefühl, dass dieses Denken und Werkeln an der Oberfläche einfach nichts hilft.

Kann es sein, dass die Probleme/Mängel viel weiter unterhalb der Oberfläche liegen?!

Habt ihr Ideen/Empfehlungen?

Ich sende euch ganz liebe Grüße aus Bonn!

Claudia

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Hey Claudia,

wissenschaftlich ist die HPU nicht als Krankheit anerkannt, da es bislang einfach keine Studien oder Belege dafür gibt. Allerdings gibt es einige Fallberichte von Frauen, denen es geholfen hat B-Vitamine, Zink, Mangan und Magnesium einzunehmen. In jedem Fall kann es nicht schaden diese Nährstoffe aufzufüllen, da viele Frauen einen Mangel haben.

Viele deiner Beschwerden hängen miteinander zusammen. Hier einige Bespiele: PMS und Menstruationsschmerzen sind oft durch ein Ungleichgewicht von Östrogen und Progesteron bedingt, was wiederum auch die Empfindlichkeit auf Histamin verstärkt sowie zu Schlafproblemen führen kann. Auch um Histamin im Körper abzubauen braucht es z. B. Vitamin B6 und Kupfer und ein Mangel von B6 kann zudem zu PMS führen. Ein Magnesiummangel kann zu einem schlechteren Abbau von Östrogen führen und damit Periodenschmerzen und PMS fördern.

Du merkst vielleicht: Es ist komplex, aber Nährstoffe und Hormone gehen Hand in Hand. Eine gezielte Nährstofftherapie kann daher viel verändern.

Die Histaminprobleme sehe ich immer eher als eine Reaktion auf ein Ungleichgewicht oder Mangel. Irgendwas läuft in Körper nicht rund und viele merken das erst, wenn sie Allergien bekommen. Histamin ist aber selten die wirkliche Ursache für das Grundproblem.

Wurden denn bei dir schon mal Hormonwerte gemessen? Genauso wie die Schilddrüse?

Und so wie ich es deiner Nachricht entnehme, hast du bisher nur Omega-3, D3 und Eisen eingenommen, richtig?

Eine Bekannte von mir hat übrigens lange mit ähnlichen Symptomen gekämpft und ist es am Ende vor allem durch Psychotherapie und seelischer Aufarbeitung losgeworden. Hast du in die Richtung auch schon Erfahrungen gemacht?

LG,
Franziska von edubily

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Außerdem noch der Hinweis, dass diese Symptome auch alle ein Zeichen für die Perimenopause sein können. Die kann schon gestartet haben, obwohl noch eine regelmäßige Periode vorhanden ist.

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Hallo liebe Community, liebe Franziska!

Herzlichen Dank für deine ausführliche Nachricht!
Oh jaaaa, ich weiß, dass die Situation sehr komplex ist, bzw. der Körper sehr komplex ist.
Und genau deshalb ist es ja so wichtig, den ganzheitlichen Ansatz zu sehen.
Vom kleinsten Mikrostoff an bis zu den Symptomen an der Oberfläche.
Deswegen schätze ich dieses Forum und eure Arbeit hier so sehr :slight_smile:

Und ja, ich werde seit einigen Jahren schon psychotherapeutisch begleitet, was sicherlich ein essentieller Grundstein ist, um alltägliche Probleme wie Reizüberflutung, Stressresilienz, Abgrenzungsfähigkeit, Konflikte, zunehmende Arbeitsanforderungen etc verarbeiten zu können.
Und ja, es wurden bei mir auch schon die Hormone, Schilddrüse, Cortisol etc getestet.

Hier ein kleiner Einblick:

Estriol war 2022 bei <2, 2024 bei 3,2 pg/ml
Progesteron 2022 bei 69, 2024 bei 50 pg/ml
(jeweils ca. 18/19. Zyklustag)

Cortisol-Tagesprofil
Morgenwert 2937 pg/ml
2 h 1132
5 h 775
8 h 421
12 h <120

SD:
2022 TSH 0,99 T3 3,4 T4 0,9
2023 TSH 1,7 T3 2,82 T4 0,91
2024 TSH 1,13 T3 2,59 T4 0,97

Bei meiner diagnostizierten ADHS kommen auch immer wieder Nährstoffmängel ins Gespräch, also dass Mängel bei dieser Erkrankung oft begünstigt sein könnten.

Wisst ihr hier was darüber? Über das Zusammenspiel der Neurotransmitter, der erhöhte Verbrauch von Nährstoffen, die „Stoffwechsel-Dysbalance“ im Gehirn?

Ich bin einfach völlig überfragt und hätte am liebsten einen Test, der mir sagt, was ich auffüllen soll und so dann wieder in Schwung (und überhaupt in mein Leben) komme und meinen Alltag wieder besser bewältigen kann.
Und das am liebsten mit dem richtigen „Sprit“ für meinen Motor, und nicht nur die ganze Chemie aus der Pharma-Industrie, die wiederum für weitere Probleme/Symptome durch eventuelle Nebenwirkungen sorgen kann.

Liebe Grüße

Claudia :upside_down_face:

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Liebe Claudia,

ich würde gerne eine Erfahrung mit dir teilen, die vielleicht hilfreich für dich sein könnte.

Was ich auch manchmal vergesse was für einen riesen großen Einfluss Depressionen auf den Körper und vor allem das Empfinden haben können.

So wie ich das bisher bei mir verstanden habe (auch rezidivierende Depressionen) ist das die Folge von einem akuten Erschöpfungszustand bei mir aber auch ursächlich wegen früherer Erfahrungen und Erlebtem in Zusammenhang mit der jetzigen Lebenssituation. Mir war das überhaupt nicht so wirklich bewusst und meiner Meinung nach ist alles stimmungssaufhellende/beruhigende/konzentrationsfördernde nur eine Übergangslösung für einen Akutzustand, egal ob medikamentös oder natürlich (durch z.B bestimmte Aminosäuren L-Tryptophan, L-Theanin..) mir hat es geholfen, um das Problem längerfristig zu lösen, weiter in die Tiefe unter die Oberfläche zu schauen auch zu Unbewusstem und ich persönlich kam da besser dran, als ich unter Begleitung stationär und teilstationär mal alles weggelassen habe und wieder zum Ursprung zurück bin. Zu mir selbst. Meinem Erlernten/Erlebten/meinen Erfahrungen und diese jetzt neu überschreibe sozusagen durch neue, andere Erfahrungen nicht ersetze aber ja Neues lerne auch durch Vertrauen, das erstmal aufgebaut werden musste mit den Therapeuten.

Ich kann das nur empfehlen ist vielleicht nicht für jeden der richtige Weg, aber für mich war es unglaublich hilfreich mal aus meinem gewohnten Umfeld raus zu sein, um mich voll und ganz auf mich konzentrieren zu können.

Ich denke es ist meist ein Zusammenspiel, das sich gegenseitig bedingt (ich habe auch Probleme mit Histamin Ferritin Wert und ein paar wenigen anderen und momentan auch Konzentrationsschwierigkeiteien, Müdigkeit bzw Erschöpfungszustand, Reizüberflutung, starke Gefühlswahrnehmung seitdem ich wieder etwas fühle) ich denke der Grundstein muss bei mir aufjedenfall an der Psyche erstmal anknüpfen bevor man dann schauen kann, was man über den Körper dann noch lösen kann oder überhaupt muss.

Sich vor allem erstmal den Zustand so wie er ist zugestehen und sich diese Erholung zu erlauben war ein wichtiger Punkt für mich mir hat die Achtsamkeit und ACT Gruppe am meisten geholfen in Verbindung mit Kreativtherapien (ermöglicht häufig einen leichteren Zugang zum Unbewussten) und natürlich psychologischen Gesprächen.

Stand jetzt ist fast alles von meinen Symptomen besser geworden auch weil ich lerne Gefühle zu fühlen und wie ich mit Ihnen umgehen kann. Vorrübergehend war es aber erstmal schlimmer, auch das kann normal sein geht dann aber wieder weg.

Fazit ich habe so langsam das Gefühl wieder ich selbst zu sein und endlich mal ein wenig Mitgefühl mit mir selbst entwickelt zu haben.

Jetzt darf das noch gefestigt werden und dann sollte es mir besser gehen.

Ich hoffe das hilft dir ein wenig weiter würde mich aufjedenfall sehr freuen.

Gute Genesung wünsche ich dir und viel Geduld für deinen Weg.

LG Vanessa :slight_smile:

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Liebe Claudia,

deine Werte zeigen ein Bild eines Hormon- und Stoffwechselungleichgewichts (niedriges Progesteron, schwache Schilddrüse, Cortisol-Dysregulation). Das kann sehr gut erklären, warum du dich erschöpft fühlst und PMS & andere Symptome hast.

  • Niedriges Progesteron + eher niedrige Östrogenwerte können viele deiner Symptome wie PMS, Schlafprobleme oder schlechte Stimmung erklären.

  • Deine Cortisol-Kurve mit starkem Abfall zeigt außerdem, dass dein Stresssystem stark beansprucht ist.

  • Deine Schilddrüsenwerte am unteren Rand passen auch zu Erschöpfung.

Ich würde vermuten es bedarf einer umfassenden Therapie aus NEM und Hormonen. Auch für ADHS gibt es mittlerweile übrigens einige Studien die darauf hinweisen, dass die Erkrankung mit Nährstoffmängeln wie Vitamin D und Omega-3 zusammenhängt.

Ich würde dir empfehlen beim Hausarzt unbedingt mal den Vitamin D und Ferritin(Eisen)wert messen zu lassen. Ich denke NEM die Sinn machen würden sind Vitamin D, Eisen, Zink, Omega-3, Magnesium, B-Vitamine, und für die Schilddrüse zusätzlich Iod und Selen.

Ingesamt solltest du dir auf jeden Fall einen fähigen Frauenarzt oder Heilpraktiker suchen, der dich bei den Hormonproblemen weiterhin begleitet. Folgende Punkte könnte man für ein besseres Bild deiner Symptome noch messen:

  • Frauenhormone: evtl. genauere Bestimmung von Estradiol, Progesteron, LH, FSH, AMH, DHEA.
  • Schilddrüse: zusätzlich Antikörper
  • Nebennieren: Cortisol über längere Zeit beobachten, evtl. DHEA messen.

Wenn du uns verrätst in welcher Region von Deutschland du lebst, hat die Community vielleicht eine Empfehlung für gute Ärzte! :slight_smile:

Liebe Grüße,
Franziska von edubily

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Liebe Claudia,

die Symptome und Diagnosen, die du beschreibst, lassen auf ein multifaktorielles Problem schließen. Nährstoffanalysen, Supplementierung, Hormonbehandlung aber auch Psychotherapie sind wie schon von Franziska und Vanessa erwähnt super Ansatzpunkte. Einen weiteren möchte ich noch hinzufügen, und zwar ist das die Ernährung. Auch hier lohnt es sich mal, genauer hinzuschauen. Liefert deine Ernährung überhaupt genug bioverfügbare Nährstoffe?

Eine schwache Schilddrüse ist oft ein Zeichen für eine zu geringe Zufuhr von Iod, Selen, Eisen und Tyrosin.
Tyrosin ist gleichzeitig auch bei ADHS ein wichtiges Stichwort, denn es ist die Vorstufe des Neurotransmitters Dopamin, der bei ADHS meist erniedrigt ist.
Das Hormonsystem braucht unter anderem ausreichend Zink, Vitamin A, Omega-3-Fettsäuren, genug Protein und B-Vitamine.
Eine niedrige Carnitinzufuhr steht mit Depressionen in Verbindung. Umgekehrt kann die Zufuhr von Carnitin depressive Symptome verbessern.

All diese Stoffe finden sich überwiegend in tierischen Produkten, allen voran in Fleisch und Fisch, Eiern und in gewissem Maße auch in Milchprodukten. Wer sich beispielsweise überwiegend pflanzlich ernährt, riskiert schnell eine zu geringe Aufnahme dieser Nährstoffe. Wie sieht denn deine aktuelle Ernährung in dieser Hinsicht aus?

Auch der Proteingehalt der Nahrung spielt eine große Rolle. Du kannst ja mal ein paar Tage notieren was du isst, und grob überschlagen, auf wieviel Protein du täglich kommst. In deinem Fall halte ich mindestens 1,5 g/kg Körpergewicht als sinnvoll. In den wenigsten Fällen erreichen Frauen diese Zahl, wenn sie nicht aktiv darauf achten, proteinreich zu essen.

Du hast geschrieben, dass du aktuell Eisen, Vitamin D und Omega-3 nimmst. Möchtest du uns verraten, von welchem Hersteller und in welcher Dosierung? Bei Eisen kommt es stark auf die verwendete Form an, wie gut der Körper es aufnehmen kann. Omega-3 wird häufig zu gering dosiert. Vielleicht lässt sich auch da schon was optimieren :slight_smile:

Liebe Grüße,
Annika von edubily

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Hallo Claudia,

erstmal Hut ab, dass du so offen über deine Situation schreibst – das klingt unglaublich anstrengend und man merkt, dass du schon sehr viel probiert hast. Dass Eisen und Vitamin D trotz Substitution kaum hochgehen, ist ein Zeichen, dass der Körper irgendwo in der Verwertung blockiert ist. (Gleichzeitig könnten aber auch Kofaktoren fehlen. Eisen braucht Vitamin C, Vitamin D braucht Magnesium, Vitamine E, A.)

Genau hier passt der Ansatz mit HPU (Hämopyrrollaktamurie, auch Pyrrolurie genannt). Dabei werden über den Urin vermehrt bestimmte Stoffe ausgeschieden, die Vitamin B6, Zink und Mangan binden. Dadurch entstehen Mängel – und wenn diese Basis fehlt, können andere Nährstoffe wie Eisen oder Vitamin D gar nicht optimal aufgenommen oder genutzt werden. Deshalb bleiben die Werte trotz Tabletten oder Infusionen oft niedrig. Schulmedizinisch nicht anerkannt. In HP-Kreisen der Klassiker, wenn man ADHS hat.

Viele Frauen berichten, dass sich nach gezielter Substitution von B6 (am besten als P5P), Zink und Mangan einiges bessert – gerade bei Müdigkeit, PMS, Depressionen und auch in Bezug auf die Eisenaufnahme. (Achtung bei Zink. Zu viel verdrängt Kupfer, Haarausfall und Hauptprobleme können die Folge sein.)

Ich habe selbst ADHS und kenne das Thema mit den Nährstoffmängeln sehr gut. Ich muss auch viel supplementieren, um überhaupt auf gute Werte zu kommen. Bei ADHS ist der Nährstoffverbrauch erhöht (Dopamin-/Noradrenalin-Stoffwechsel), deshalb haben viele von uns schlicht einen höheren Bedarf. HPU tritt bei ADHS auch relativ häufig auf.

Wirst du medikamentös behandelt?

DENN Methylphenidat (Ritalin, Medikinet, Concerta usw.) verbraucht tatsächlich mehr Mikronährstoffe, weil der Stoffwechsel dadurch „auf höherer Drehzahl“ läuft.

Besonders wichtig sind:

Magnesium → gegen Nervosität, Unruhe, Schlafprobleme

Vitamin B6, Zink → für den Dopamin- und Serotonin-Stoffwechsel

Vitamin B12 & Folsäure → für Konzentration & Energie

Vitamin C → für Stressabbau

Eisen → ganz wichtig für die Dopaminbildung (gerade Ferritin oft zu niedrig)

Omega-3-Fettsäuren → stabilisieren Nerven & Stimmung. WIR brauchen mehr EPA als DHA!

Deshalb brauchen viele mit ADHS und Methylphenidat eine gezielte Supplementierung, sonst kommt man mit den Werten schnell ins Minus und fühlt sich trotz Medikamenten oft müde, erschöpft oder „leer“.

Mein Tipp: Mach den HPU-Test (gibt’s unkompliziert als Urin-Selbsttest, z. B. bei KEAC oder Medivere). Wenn der Test positiv ist, macht es Sinn, die Nährstoffe gezielt und individuell zu supplementieren – also nicht pauschal alles, sondern abgestimmt auf deinen Bedarf. Also Blutwerte nehmen lassen und auch den Omega-3 Status.

Deine Hormonwerte passen übrigens auch ins Bild: Progesteron sinkt, Estriol ist sehr niedrig → das sind klassische Anzeichen der Perimenopause. Das erklärt Schlafprobleme, PMS, Stimmungsschwankungen zusätzlich. Bioidentisches Progesteron wäre da manchmal ein hilfreicher Ansatz. Auch die Schilddrüse läuft bei dir eher am unteren Rand (fT4 immer niedrig, fT3 rückläufig), was die Müdigkeit und Energielosigkeit noch verstärken kann. So ähnlich ist es bei mir. Selen, Jod und L-Tyrosin haben meine SD Werte stabilisiert. Dies muss unbedingt überwacht werden. Liegt zum Beispiel Hashimoto vor, ist Jod kontraindiziert.

Unterm Strich: Es ist kein „entweder Medikamente oder Nährstoffe“ – sondern ein ganzheitliches Zusammenspiel. Psychotherapie als Basis ist super wichtig, aber vielleicht ist HPU tatsächlich der „versteckte Schlüssel“, der bisher gefehlt hat. Bei mir ist es so und bei meinen Kindern - auch ADHS- ebenfalls.

In jedem Fall würde ich die einen ganzheitlich praktizierenden Arzt oder HP ans Herz legen. Dies wirst du selbst zahlen müssen, doch aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass es sich lohnt. Das teuerste sind die Laborwerte, aber genau die brauchst du. Außerdem sind die Schwermetalle wichtig.

Überdies empfehle ich einen Stuhltest zur Bestimmung von Leaky Gut und dem Mikrobiom. Bei ADHS (vermutlich auch ASS?) sehr wichtig. Hier sind dann Ernährung, Ballaststoffe, gewisse Bakterienstämme und fermentierte Lebensmittel entscheidend.

Viele Grüße, Bianca

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Danke liebe Vanessa, dass du so persönliche Erfahrungen mit uns teilst und mir damit Mut machst.

Ich selbst war auch schon im stationären Aufenthalt und anschließend Tagesklinik, das hat echt gut getan und würde ich eigentlich jedem empfehlen, und sei es nur zur Prophylaxe!

Es ist so wichtig, zu lernen und zu spüren, was man selbst braucht, was einem gut tut und was nicht und wie man mit Problemen umgehen kann.
Viel mehr Selbstliebe, Akzeptanz und Verständnis, und ich denke, wenn man das schon Kindern vermitteln würde wäre einiges an Mobbing und Gewalt reduzierbar.

So zumindest mein Wunschgedanke. :slight_smile:

LG und danke!
Claudia

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Hi Franziska, hi Annika! :slight_smile:

Lieben Dank für eure wertvollen Informationen und Darstellungen der Zusammenhänge!

Vitamin D lasse ich alle 3 Monate kontrollieren, und nehme momentan ca 22 000 I.E./Woche. (bis vor 3 Wochen Dekristol 12000 I.E./Woche, jetzt Vitamin D3/K2 Öl 3200 Tropfen/Tag)

09/24 26,3
03/25 37,8
07/25 43

Ferritin ( nehme seit 09/24 Ferro Sanol duodenal 100mg/Tag)

09/24 17,7
03/25 36
07/25 52

Omega 3 nehme ich momentan 1600-2000 /Tag ein. (Norsan Omega3 TOTAL)

Ansonsten ernähre ich mich vegetarisch, Brot mit Käse, Nudeln mit Gemüse, Kartoffeln mit Gemüse und am besten überall einen Schlag Quark dabei.
Naturjogurt und Obst mit Müsli oder Flocken stehen auch hoch im Kurs.
Manchmal auch Salate, wo ich versuche mit Rapsöl und Kürbiskernen Proteine und Omega3 mit reinzumischen.

Wenn ich mein Proteingehalt pro Tag schätzen würde, wären es ca. 20-30g, wenn es gut läuft und ich darauf achte.

Ich wiege 70 kg, und wenn ich das mit 1,5g/kg berechne wären es 105g/Tag. Wow. Wird mir gerade klar, dass das eine deutliche Differenz ist.

Liebe Grüße
Claudia

Wow, da hast du Vit D und Eisen ja schonmal in einen ganz guten Bereich gebracht! Ferritin dürft tendenziell noch etwas höher sein aber im Vergleich zu den Ausgangswerten echt super.
Auch deine Omega-3-Dosis scheint gut zu sein, auch wenn du vermutlich noch nie den Omega-3-Index hast messen lassen, solltest du damit auf jeden Fall auf der sicheren Seite sein.

Wie du ja selbst schon festgestellt hast, liegt beim Proteinanteil deiner Ernährung auf jeden Fall noch großes Optimierungspotential :slight_smile: Mit einer vegetarischen Ernährung gestaltet sich eine gute Proteinzufuhr natürlich etwas schwieriger. Nur mit Käse und Quark, die in deiner Auflistung die einzigen Lebensmittel mit relevantem Proteinanteil sind, lässt sich schwer auf die rund 100 g Protein kommen.
Falls Fleisch & Fisch (zwei der hochwertigsten Nährstoff- und Proteinquellen) wirklich partout keine Option für dich darstellen, wären Eier und Proteinshakes vielleicht integrierbar? Damit könntest du auch nochmal etwas Protein reinbekommen. Und keine Angst vor Eiern, es dürfen ruhig täglich 1-5 Stück sein, und nicht nur das eine Ei pro Woche wie es die DGE empfiehlt :wink: Dazu 1-2 Shakes am Tag und du bist schon bei einem deutlich besseren Protein-Intake.

Mit mehr Protein senkst du auch automatisch deinen relativ hohen Kohlenhydratanteil, der durch das Auslösen von Blutzuckerschwankungen auch zu hormonellen und psychischen Problemen beitragen kann.

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Hallo Bianca!

Erst einmal: vielen lieben Dank für deine Nachricht!!!
Da sind wirklich viele Ansätze drin, denen ich nachgehen werde.

Und ja, ich nehme Ritalin ein, 40 mg morgens, 30 mg mittags. Während PMS habe ich das Gefühl, dass 0,0 vom Ritalin bei mir ankommt. Das macht schon alles Sinn, dass bei ADHSlern ein höherer Verbrauch vieler Nährstoffe vorliegt.

Magst du mir mitteilen, welche Supplemente du momentein einnimmst? Wäre für mich nur eine Orientierung, mich überfodert das alles sehr. Ich mache mir Listen und einen Überblick, aber sehe letztendlich nur einen Zettel mit vielen Buchstaben… :expressionless_face:
ADHS und Reizüberflutung sei Dank :zany_face:

Ich denke, ich werde Vit C in meinen Alltag einbauen, Magnesium für bessere Aufnahme des Vit D. Und B6 und Zink, Selen, Jod und fT3 und fT4 lasse ich bestimmen, und HPU und Darm-Test würden anstehen.

Du erwähntest noch Schwermetalle? Meintest du da bestimmte Werte?

Vielen Dank, dass du deine Erfahrung hier teilst und ich hoffe, dass du und deine Kinder weiter gut mit Nährstoffen versorgt seid :smiley:

Nehmen deine Kinder auch ADHS-Medis?

Ach ja, es ist übrigens einfach so KACKE, dass so viele grundlegende, einfach zu supplementierende Mängel immer privat zu leisten sind. MANNOOOOOO.
Das musste ich jetzt noch loswerden.

Vielen Dank und alles Gute für euch!

Liebe Grüße
Claudia

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Hallo Annika!

Lieben Dank für deine Nachricht.

Vor 3 Monaten habe ich tatsächlich messen lassen:

Omega-3-Index 4,6 %,
Omega 6/3 Verhältnis: 9,6
HS Trans Index: 0,66%

Seitdem nehme ich 1600-2000 /Tag

Zum Thema Ernährung kann ich mir durchaus Eier und Proteinshakes vorstellen (gibt es welche, die ihr empfehlen könntet bzw. muss man etwas beachten?)
Fleisch und Fisch sind keine Option, bekomme ich nicht runter.

Was ist mit Hülsenfrüchten und Kernen, könnte ich auch damit den Proteinhaushalt unterstützen?
(wobei ich dann aber auch auf mein Histaminfass achten muss)

Was sagt ihr zum Thema Darmkur/Darmsanierung?
Ich habe Omnibiotic SR9 genommen, hierbei hatte ich das Gefühl, dass meine Allergien weniger wurden.
Omnibiotic 6 hat nichts bewirkt.
Habe es jeweils 3 Monate genommen. Jetzt nehme ich Kijimea, bin mir aber unsicher, ob es das richtige ist.
Kennt ihr sonst noch gute Präparate mit wertvollen Erfahrungsberichten?

Der Markt ist damit auch allzu überflutet, man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht…

Liebe Grüße!

Claudia aus Bonn

Hallo liebe Claudia,
danke für deine liebe Nachricht, ich kann dich da sehr gut verstehen – gerade mit ADHS ist es oft schwierig, bei all den Infos nicht den Überblick zu verlieren.

Ja, meine Kinder nehmen auch ADHS-Medikamente (Methylphenidat: Medikinet und Concerta. Die Medikamente gibt’s zusammen mit DMG 125mg von Kirkman (iHerb). Gängig zur ADHS Behandlung in den USA. Dadurch wirkt Methylphenidat stabiler und der Rebound ist sanfter. In Deutschland leider unbekannt.

Trotzdem merke ich, dass Supplemente sehr viel ausmachen, weil der Körper einfach einen höheren Verbrauch hat. Vor allem Magnesium spielt eine entsprechende Rolle. Neben B-Vitaminen in der aktivierten Form und Omega-3 und zwar das richtige.

So sieht es bei uns aktuell aus:

Morgens: 2g Magnesium-L-Threonat für Konzentration und Fokus, dazu Magnesium-Malat für Energie, NAC, NALT, Vitamin C - alles in Pulverform und das kommt in die Wasserflaschen mit etwas Zitronensaft.

Abends gibt’s das Wasser mit Taurin und Glycin.

Dann Omega-3 zur Mahlzeit, ganz wichtig bei ADHS: es muss ein EPA-betontes Öl sein (Verhältnis EPA:DHA = 2:1). Ich nehme mind. 2 g am Tag und esse zusätzlich mehrmals die Woche Omega-3 Fisch – vor allem Sardinen in Bio-Olivenöl und Heringe (Dosen bestelle ich bei bioaufvorrat.de). Dazu ein aktivierter B-Komplex (mit B6 in P5P-Form und Methyl-B12), OPC und Astaxanthin. 3x pro Woche B12 aktiviert als Lutschtablette.

Ich nehme ein Breitband Multivitamin mit aktiviertem B-Komplex, hoch dosiert und wechsel: 1 Tag Multi, ein Tag B-Komplex hoch dosiert.

Für die Kinder gibt’s edubily Multivitamin Pulver + edubily B-Komplex, weil dort B6 aktiviert ist. Bei HPU hilft ein normaler B-Komplex nicht, wir brauchen B6 P5P!

Nachmittags: Lithium Orotat 5mg, Magnesium Ultra-11 (mit 11 Verbindungen, u. a. Malat, Citrat, Taurat, Bisglycinat, Gluconat, Sango-Koralle, Oxid – das ist dann auch gut für die Verdauung).

Abends: Magnesium-Bisglycinat zum Runterkommen und für besseren Schlaf und Lithium-Orotat 5mg. Die Kinder bekommen retardiertes Melatonin vom Arzt.

Wegen PMS: Das war früher bei mir ein großes Thema, meine Tochter macht es jetzt genauso. Ab dem 14. Zyklustag bis zur Periode eine mini-Menge Progesteroncreme (Reiskorngröße, z. B. über iHerb), abends aufs Handgelenk schmieren, Stellen wechseln. PMS entsteht ja oft durch den drastischen Progesteronabfall – damit wird es abgefedert, und die Beschwerden verschwinden. Ich selbst bin mittlerweile in den Wechseljahren, aber das war für uns beide ein Gamechanger.

Vitamin D Spiegel halte ich auf 60-70 ng/ml.

Und ja – ich stimme dir völlig zu, es ist schade, dass man so vieles selbst bezahlen muss, obwohl es im Alltag so einen Unterschied macht. :roll_eyes: Und die Blutwerte sind enorm wichtig.

Einmal pro Woche gibt’s noch ein Magnesium Vollbad und das merken wir deutlich am Verhalten. Ich wage zu behaupten, dass wir durch den ganzen Stress durch Autismus und ADHS einfach einen sehr hohen Bedarf haben. Bei meinem Sohn spürt man zu wenig Mg sofort, dann bekommt er sich nicht in den Griff, bekommt wieder Wutanfälle und zertrümmert Gegenstände und schlägt mich wieder. Bekommt er alles penibel nach Plan merkt man von seinem starken ADHS nichts.

Und ja die Ernährung. Keine Farbstoffe, Süßstoffe, wenig Phosphate, kein Fertigessen, viel Eiweiß und Gemüse. Klappt bei Kindern mit MPH nicht immer. :laughing:

Ich fahre mit Low Carb und viel Eiweiß gut. Der Blutzucker sollte stabil bleiben.

Schwermetalle lasse ich jährlich checken. Arsen nicht vorhanden seit ich ÖSTERREIS kaufe. Quecksilber auch nicht, da ich kaum Thunfisch esse und ich hab auch keine Amalgam-Füllungen. Aluminium, Kadmium, Blei leite ich gerade wieder mit Chlorella und Zeolith aus. Aber die Werte sind okay. Trotzdem will ich es raus haben.

Putz-Waschmittel nur ökologisch von Ecocert und WinWin. Kein Weichspüler keine Duftstecker und so Zeug.

Körperpflege und Kosmetik nur Naturkosmetik. That’s me Organic ist mein Favorit.

Was auch immer die Hersteller in die Produkte rein tun, die wir auf die Haut auftragen… Ist es keine Naturkosmetik merken wir es im Verhalten. Parfum wird nur auf Kleidung gesprüht.

Mal ist weniger mehr und dann brauchen wir von manchem deutlich mehr. Neurodivergent eben.

Ich bekomme auch Kopfschmerzen, wenn jemand gewisse Parfums trägt. Irgendwas ist da drin, was nicht gut ist.

Man muss viel beachten. Vom Kochgeschirr bis zum Shampoo, doch es lohnt sich.

Ich drücke dir die Daumen, dass du für dich die passende Linie findest! :green_heart: Wenn du magst, können wir uns auch gegenseitig auf dem Laufenden halten, was sich bewährt.

Liebe Grüße
Bianca

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Gut dass du den O3-Index hast messen lassen, der war ja wirklich sehr niedrig. Mit deiner aktuellen Dosis solltest du den aber recht schnell nach oben bringen :slight_smile:

Zum Thema Proteinshakes: Generell würde ich drauf achten, dass hochwertiges Protein verwendet wird. Bei Molkeprotein beispielsweise würde ich auf Weidehaltung der Tiere achten. Das kommt nicht nur den Tieren, sondern auch dem Mensch zugute. Zudem würde ich auf umstrittene Süßstoffe wie Sucralose, Acesulfam K und Co. verzichten. Stevia ist da ne gute Alternative. Der Klassiker unter den Proteinshakes ist Whey Protein (Molkeprotein), das eine sehr hohe biologische Wertigkeit besitzt und auch in der Regel gut verträglich ist. Von edubily gibts das einmal als Whey Isolat (laktosefrei, stärker gefiltert) und als etwas naturbelasseneres Whey Konzentrat. Alternativ gäb es noch Ei-Protein (schmeckt allerdings meiner Meinung nach nicht so gut wie Whey) oder veganes Proteinpulver. Ich würd mich an deiner Stelle einfach mal bei den kleinen Probepackungen durchtesten und mich dann für das entscheiden, was am besten schmeckt und dir am besten bekommt https://edubily.de/collections/proben).
Ansonsten braucht man erstmal nicht viel beachten. Ein Proteinshake kann zu jeder Tageszeit eingebaut werden. Ich mische mir mein Whey meistens auch einfach ins Müsli oder den Joghurt unter.

Mit Hülsenfrüchten und Saaten/Kernen kannst du deinen Proteinintake natürlich etwas unterstützen, sie können aber nicht den Großteil der Protenversorgung abbilden. Pflanzliches Protein hat mehrere Nachteile ggü. tierischem:

  • Unvollständiges Aminosäureprofil: Außer Soja liefern Pflanzen nicht alle neun essentiellen Aminos in ausreichender Menge. Man muss also immer mehrere pflanzliche Proteine kombinieren
  • schlechtere Verdaulichkeit/Bioverfügbarkeit: Pfl. Proteine sind fest in Zellwänden eingeschlossen und diverse Pflanzenstoffe können die Verdauungsenzyme hemmen
  • niedrige Proteindichte: man braucht sehr große Mengen an pfl. Proteinquellen, um genug Protein aufzunehmen. Um auf den Proteingehalt von 100 g Hühnerbrust zu kommen, müsste man über 300-400 g gekochte Linsen oder Kichererbsen essen. Große Mengen Hülsenfrüchte können wiederum eine Belastung für den Darm sein. Auch was z. B. Kürbiskerne angeht, müsstest du für eine ordentliche Menge Protein schon einige essen, was dann wiederum auch schnell die Kalorienaufnahme in die Höhe treibt.

Zum Thema Darmsanierung: Das ist bisschen trial and error mit den Probiotika und man muss sich manchmal bisschen durchprobieren, bis man eins findet das einem spürbar gut tut. Wenn du auf der Suche nach Empfehlungen und Erfahrungen bist, lohnt es sich vlt. dazu einen separaten Beitrag im Forum aufzumachen.
Viele schwören ja auf sporenbildende Bakterien wie B. subtilis. Da gibt es von fairment beispielsweise ein Präparat. Zu den edubily Darmbakterien haben wir auch schon einige positive Rückmeldungen bekommen. Ergänzend zum Probiotikum würde ich auch immer ein Präbiotikum, also Ballaststoffe, die als Futterquelle dienen, einnehmen. Resistentes Dextrin ist da eine gut verträgliche Wahl.

Auch Glutamin und Propionsäure können echte Gamechanger für den Darm sein, was ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann. Würde mich da aber schrittweise rantasten und nicht alles auf einmal nehmen. Immer eins nach dem anderen und schauen, was funktioniert und was nicht :slight_smile:

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Hi Bianca!

Erst einmal gaaaaanz lieben Dank für deine ausführliche Mail! :face_blowing_a_kiss:

Wahnsinn, was ihr alles macht, und vor allem Respekt dafür, dass ihr das alles so hart erarbeitet habt, aber es scheint sich echt zu lohnen!!! Das freut mich sehr für euch!

Wir können uns gerne weiter auf dem Laufenden halten, ich werde erstmal weiter mit Omega 3 von Norsan (EPA zu DHA 1040:600mg, fast bei 2:1) machen und ich habe mir jetzt mal das Edubily Darmflora komplex-Pulver bestellt. Evtl hilft das ja auch schon ein bisschen bei der Nährstoffaufnahme.

Magnesium habe ich in Tbl-Form versucht, da ist mir 4 Tage lang schlecht danach gewesen. Bääh. Vielleicht versuche ich das mal in Brausetbl oder hast du da eine bessere Idee?

Vitamin C besorge ich mir und ich schaue mal nach einem guten Vitamin-B-Komplex.
Dann ist in 6 Wochen wieder Blutabnahme geplant und da werde ich dann Selen, Zink und SD-Werte untersuchen lassen.

Soweit erstmal mein Plan.

Und ist schon traurig, was alles so in allen möglichen Produkten reingemischt ist. Die Problematik mit Parfüms kenne ich, ich bekomme schnell Kopfschmerzen und mir wird sogar übel von vielen Parfüms, hatte schon viele Konflikte mit Kollegen deswegen. Dabei meine ich es doch nicht böse und ich kann halt auch nichts dafür. So reagiert mein Körper eben. :woman_shrugging:

Ich wünsche uns allen weiter gutes Durchhalten, tschakka, wir schaffen das! :blush:

Liebe Grüße!

Claudia

Hallo Claudia,

Ja, dass mit dem Parfüm kenne ich. :wink:

Ich nehme für uns den Mg Komplex Ultra mit 11 Verbindungen von Sunday und auch mein Kleiner verträgt das gut. Auch den B-Komplex von Sunday, der halt hoch dosiert, aber das brauch ich. Der Kleine bekommt den von edubily.

Generell kaufe ich alles bei SUNDAY und edubily. Sunday hat auch einen Podcast/Youtube Kanal. Health Wise. Da gibt auch einen schönen Beitrag über Magnesium. Du hattest wahrscheinlich Orotat, dass reagiert im Magen und Darm.

Bis dahin. Viele Grüße, Bianca

Liebe Annika, inwiefern hat die proprionsäure einen spürbaren unterschied bei dir gemacht? Wie konntest du das feststellen?

Ich hatte nach ein paar Wochen Einnahme das Gefühl, dass sich meine Histamin- und Allergieproblematik stark verbessert hat. Natürlich kann ich nicht sagen, ob das nur der Propionsäure zuzuschreiben ist, aber in Kombination mit Glutamin und Probiotika hat sie sich auf jeden Fall förderlich auf meinen Darm ausgewirkt :slight_smile:

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Ja, ich bin auch positiv auf HPU getestet. Ich muss dazu sagen, dass ich davor schon viele Supps als Komplexe nahm, auch Aminos und Omega 3. Somit war ich ausserhalb meiner Periode topfit und auch diese hatte sich ein bisschen verbessert. Jedoch war es an zwei Tagen immer noch echt sehr übel. In Selbstdiagnose habe ich mir Eiseninfusionen verpassen lassen und dann kam endlich der HPU Test. Da nehme ich zusätzlich (!) zu meinen Nems ein Präparat mit dem bioaktiven B6 (und Zink etc) und creme in einem bestimmten Zeitraum bioidentisches Progestoron. Meine vorletzte Periode war schon echt mega gut und die letzte, da war der Zeitraum, in dem mir übel war sehr, sehr kurz. (im Vergleich zu vorher) Ich denke da wird sich noch mehr tun! :slight_smile:

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