Zunächst Danke für dieses Forum, gerade Frauen, auch älter werdende, sollten sich in ihren Erfahrungen austauschen. Vor 10 Jahren hatte ich schlimme Symptome, von rasenden Kopfschmerzen bis zur unendlichen Traurigkeit und Antriebslosigkeit. Mit Phytohormonen habe ich schlechte Erfahrungen gemacht, eine Dauer-Blutung hatte mich sogar in die Klinik gebracht. Dann habe ich die Frauenärztin gewechselt und erstmals ein Hormon-Blutbild erstellen lassen, für Schilddrüse, Östrogen, Gestagen und DHEA etc., für alle Organe, die hormongesteuert wichtige Funktionen haben. Wir haben daraufhin sanft mit naturidentischen Hormonen substituiert, - altersgerecht versteht sich-, nur substituiert, was meinem Körper gefehlt hat. Ich lasse jedes Jahr ein neues Blutbild machen, um zu sehen, wo mein Körper steht. Meine Angst vor Hormon-Substitution ist seither verschwunden, ich bin relativ beschwerdefrei (außer ein paar Hitzewallungen dann und wann) und kann mein Leben genießen. Der Körper ist halt keine Maschine, manchmal braucht er Unterstützung, um sich wohl zu fühlen. Ein großes allgemeines Blutbild lasse ich ebenfalls 1x im Jahr machen. Macht sicher fast jede von euch.
Auch wichtig, Vitamine und Nährstoffe: ich bin zwar Gemüsefan, aber wir können meiner Erfahrung nach ab 60 gar nicht so viel und präzise essen, wir wir brauchen (ich will ja genießen und nicht jede Malzeit nach Nährstoffen auswählen). Daher nehme ich zusätzlich noch abwechselnd hochwertige Nahrungsergänzung, so wie ich sie nach Jahreszeit brauche, Multi abwechselnd mit anderen, und auf jeden Fall täglich D, C und Omega3. Und Bewegung/Sport nicht vergessen…
Wichtig: jeder Körper ist anders, daher ist ein individuelles Blutbild (und eine Untersuchung) meiner Meinung nach immer der erste Schritt.