Hey Laura,
erstmal danke, dass du das Thema hier so offen teilst.
PMDS wird leider oft unterschätzt, dabei ist der Leidensdruck gerade psychisch oft richtig hoch. Schön, dass deine Periode nach der langen Diät-Phase überhaupt wieder da ist, das ist schon mal ein großer Erfolg deines Körpers!
Florentine hat dir ja schon super Tipps gegeben, denen kann ich mich nur anschließen.
Drei Dinge möchte ich noch ergänzen:
Du schreibst, dass du nicht genau weißt, ob du einen Eisprung hast. Das wäre tatsächlich der wichtigste nächste Schritt, denn davon hängt auch ab, wann die Blutabnahme sinnvoll ist. Am einfachsten geht das über die Basaltemperatur (morgens direkt nach dem Aufwachen messen) oder Ovulationstests aus der Drogerie. Wenn du so deinen Eisprung erkennst, kannst du etwa 7 Tage danach das Progesteron bestimmen lassen. Zu diesem Zeitpunkt ist der Wert am aussagekräftigsten. Das lässt sich auch gut mit dem Symptomtagebuch kombinieren, das Florentine vorgeschlagen hat.
Zu den Unterleibsschmerzen: Die entstehen oft durch Prostaglandine. Da du Omega-3 und Magnesium ja schon nimmst, ist die Basis gut. Beim Magnesium kann es sich lohnen, wenn das Supplement die Form Glycinat enthält, das unterstützt auch den Schlaf, der bei PMDS in der zweiten Zyklushälfte oft leidet.
Was mir bei deinen Werten noch aufgefallen ist: Dein Ferritin von 52 ng/ml ist okay, aber gerade bei Erschöpfung und psychischen Symptomen darf es gerne etwas höher liegen. Da du monatlich durch deine Periode Eisen verlierst, würde ich den Wert bei der nächsten Blutabnahme einfach mit kontrollieren lassen und langfristig im Blick behalten.
Und noch als kleiner Zuspruch: Wenn die depressiven Verstimmungen sehr belastend sind, ist es auch völlig okay, sich parallel psychotherapeutische Unterstützung zu suchen. Das eine schließt das andere nicht aus. 
Gib gerne ein Update, wie es dir mit dem Tracking ergeht!
Liebe Grüße,
Marleen von edubily